Im Markt sind kaum noch brauchbare Differentialgehäuse für das 915 Getriebe zu erhalten. Viele frühe Getriebe sind wegen der Magnesiumlegierung der Gehäuse zerfressen, unansehnlich, einfach nicht mehr zu gebrauchen. Für Leistungssteigerungen der Fahrzeuge sind selbst die späten Alugehäuse oft am Limit. Das merken wir alleine schon daran, wie häufig Gehäuse von uns mit neuen Lagerstellen versehen werden müssen. Viele Getriebe wurden außerdem für Fremdanwendungen, sowie für den Motorsport gekauft und sind deshalb im Markt nicht mehr verfügbar.

Wir haben nun den Aufwand betrieben und ein neues, verstärktes 915 Differentialgehäuse konstruiert, die nötigen Modelleinrichtungen bauen lassen, und nun erste Teile gießen lassen. In Kürze werden die ersten Gehäuse auf einer 5-achsigen CNC Fräsmaschine bearbeitet. Erste Kundenprojekte sind bereits in der Pipeline und warten auf Realisation.

Die neue Werkhalle im Gewerbegebiet Hilders/BattenSeit Anfang Februar 2014 hat die Firma Bott Fahrzeugtechnik ein neues Domizil.

Nach einer relativ kurzen Bauzeit von nur 4 Monaten konnten wir Anfang Februar dieses Jahres unsere neugebaute Halle beziehen. Die über 200 qm große, sehr gut gedämmte Stahlbauhalle steht im Gewerbegebiet Hilders/Batten und bietet ein angenehmes Klima durch eine Fußbodenheizung und wurde nach neuesten Erkenntnissen bei der Wärmedämmung gebaut. Neben der vorhandenen CNC-Fräse konnten wir endlich eine konventionelle Drehbank, sowie eine Flachschleifmaschine aufstellen. Für die Getriebeüberholung wurde ein großzügiger Arbeitsbereich mit Teilewaschmaschine geschaffen. Der Platz für eine Hebebühne ist jetzt endlich auch vorhanden und wird sicher in Kürze mit einer solchen ausgestattet werden.

Für das 915 Getriebe wird nun ein verstärkter Differentialseitendeckel angeboten. Dieser ermöglicht höhere Drehmomentaufnahmen. Als Dienstleistung rund um Porsche Getriebe können wir nun die Erneuerung der Hauptlagersitze im Differentialgehäuse des 915 Getriebes durchführen.

Neben weiteren Projekten bauen wir einen Porsche 914 neu auf, um ihn mit einem Teil unserer Technik auszustatten. Somit wird das Fahrzeug quasi als Technologieträger dienen. Dabei sollen neben neuen Fahrwerkskomponenten, einem drehmomentverträglichen 915-Getriebe mit unserem 916-Getriebeumbaukit eventuell auch unser neuer Motor seinen Platz in diesem Wagen finden.

Bisher wurden unsere Teile extern bei Lohnbearbeitern für uns gefertigt. Das hatte einige Vorteile, aber auch viele Nachteile. Der deutsche Maschinenbau läuft seit ein paar Jahren bereits sehr gut. Entsprechend gut sind CNC-Dienstleister. Das ist sehr schön für diese Unternehmen, aber nicht gut für unsere Kunden. Die Lieferzeiten hatten sich in den letzten 2-3 Jahren teilweise um 100 bis 200 % verlängert. Ausserdem ist es fast unmöglich geworden einen Prototypen bearbeiten zu lassen. Das behinderte uns in der Entwicklung von neuen Teilen.

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